Strategische Zentralisierung und Optimierung der Einkaufsfunktion
Referenzprojekt
Ausgangslage
Im automobilen Kontext wurden Projekte für Spritzgussumfänge, Montagen und Oberflächenveredelung individuell gesourct. Obwohl viele dieser Projekte ähnliche Anforderungen hatten – etwa bei Maschinenkapazitäten, Rohstoffen, Ziellieferwerken oder Regionen – wurden Synergiepotenziale nur unzureichend genutzt.
Häufig führte die Unterschreitung von Zielstückzahlen zu nachträglichen Verhandlungen, Claims oder Kostenerhöhungen.
Durchgeführte
Maßnahmen
- Entwicklung einer Kompetenz- und Technologiematrix, um ähnliche Anforderungen bei Lieferanten zu identifizieren.
- Bündelung von Aufträgen mit vergleichbaren Anforderungen, um Kapazitätsauslastung und Effizienz zu steigern.
- Kompensation von Auftragsausfällen oder Mengenunterschreitungen durch gezielte Pooling-Strategien.
- Kontinuierliche Optimierung der Materialbeschaffung, Inboundlogistik, Maschinenauslastung und des gesamten Wertschöpfungsprozesses.
Ergebnisse
- Strategisch gemanagte Lieferantenbeziehungen mit verbesserten Verhandlungspositionen.
- Stückkostenreduktion im zweistelligen Prozentbereich.
- Reduzierung des CO₂-Ausstoßes durch optimierte In- und Outboundlogistik.#
- Nachhaltige Kostensenkung durch Nutzung von Synergiepotenzialen.
Zahlen sind wichtig, Ergebnisse essentiell. Und der Mensch steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten.
- Tim Wisiorek